Viele Senioren wünschen sich, im Alter in den vertrauten eigenen vier Wänden versorgt zu werden. Bereits 2017 gab eine Studie an, dass beinahe 90% der Pflegebedürftigen bevorzugen, zu Hause gepflegt zu werden. Die sogenannte 24-Stunden-Betreuung macht genau dies möglich: Eine Betreuungskraft zieht in den Haushalt ein und ist so rund um die Uhr vor Ort. Dieses Modell entlastet Angehörige und gilt als günstige Alternative zum Pflegeheim. Tatsächlich möchten laut VdK-Studie über 85 % der Betroffenen unbedingt zu Hause bleiben, wenn die Betreuung in den eigenen vier Wänden gewährleistet ist.

In den eigenen vier Wänden zu bleiben, bedeutet für ältere Menschen Sicherheit und Geborgenheit. Die gewohnte Umgebung mit vertrauten Möbeln und Erinnerungsstücken vermittelt ein Gefühl von Wohlbefinden. Gleichzeitig bleiben durch den Kontakt zu Nachbarn, Freunden und Familie wichtige soziale Bindungen erhalten – ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität. Eine einfühlsame 24h-Betreuungskraft unterstützt den Senioren in seinem Alltag, zum Beispiel bei Spaziergängen im Grünen oder gemeinsamen Aktivitäten. So entsteht eine individuelle und herzliche Begleitung, die den Alltag bereichert und soziale Isolation verhindert.
Vorteile der 24h häuslichen Betreuung
Die 24h-Betreuung im eigenen Heim bietet zahlreiche Vorteile gegenüber einem Umzug ins Pflegeheim. Wichtige Aspekte sind:
- Vertrautes Umfeld: Der Senior bleibt in seiner gewohnten Umgebung mit bekannten Möbeln und Dingen. Das Umfeld bietet Sicherheit und Geborgenheit.
- Soziale Kontakte: Durch die Betreuung zu Hause bleiben Kontakte zu Nachbarn und Familie bestehen, ohne starre Besuchszeiten. Pflegebedürftige fühlen sich so weiterhin als Teil ihres sozialen Netzwerks.
- Individuelle Betreuung: Die Pflege wird flexibel und ganz auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt. Es gibt keine Schichtwechsel oder Massenbetreuung wie im Heim. Die Hilfskraft richtet sich nach den persönlichen Gewohnheiten und Wünschen des Pflegebedürftigen.
- Geringeres Infektionsrisiko: Da weniger fremde Personen im direkten Kontakt sind als in Pflegeeinrichtungen, können Angehörige Infektionen oft besser vermeiden.
- Kostenvorteil: In den eigenen vier Wänden fallen in der Regel niedrigere Kosten an als im Heimplatz. Denn auch Angehörige können sich beteiligen. Zudem übernimmt die Pflegekasse finanzielle Leistungen wie Pflegesachleistungen und Pflegegeld, die die häusliche Pflege unterstützen.
Leistungen und Aufgaben der 24h-Betreuung
Eine 24h-Pflegekraft übernimmt ein breites Spektrum an Pflege- und Betreuungsaufgaben im häuslichen Umfeld. Wichtige Leistungsbereiche sind:
Grundpflege: Unterstützung bei alltäglichen Verrichtungen wie Essen, Trinken, Ankleiden und Körperpflege. Die meisten Betreuungskräfte helfen nachweislich beim Essen/Anziehen (90,2 %) und bei der Körperpflege (84,5 %).
Haushaltsführung: Erledigung von einkaufs- und haushaltsnahen Tätigkeiten wie Einkaufen, Kochen, Putzen und Wäschewaschen. Laut Studie sind bei 87,3 % der Haushalte diese Aufgaben Teil der 24-Stunden-Betreuung.
Aktivierung und Alltagsgestaltung: Gemeinsame Spaziergänge, leichte Übungen, Spiele und Gespräche sorgen für Abwechslung und fördern die Mobilität und Lebensfreude des Seniors. Viele Betroffene geben an, dass die Betreuungskraft „einfach da ist und hilft, bei allem, was anfällt“.
Begleitung und Gesellschaft: Bei Bedarf begleitet die Betreuungskraft den Senior zu Arztbesuchen, Familienfeiern oder kulturellen Veranstaltungen. So bleibt der Alltag abwechslungsreich und der Senior kann trotz Einschränkungen weiter am Familienleben teilhaben.
[OBRAZ 2]
Kosten und Finanzierung
Die Kosten für eine 24-Stunden-Betreuung können je nach Modell und Einsatz variieren. Allerdings ist häusliche Pflege häufig deutlich günstiger als ein stationärer Heimplatz. Zudem beteiligt sich die Pflegeversicherung: Anspruch auf Pflegesachleistungen für ambulante Dienste oder Pflegegeld für Angehörige besteht ab Pflegegrad 2. Auch der Entlastungsbetrag kann für zusätzliche Betreuungs- und Alltagsleistungen genutzt werden. Durch diese finanziellen Hilfen reduziert sich der Eigenanteil erheblich. Bei privat organisierten 24h-Betreuungen wird oft direkt mit den Pflegekräften gerechnet, sodass Vermittlungsgebühren oder zusätzliche Agenturkosten entfallen.
[OBRAZ 3]
Worauf Sie achten sollten
Bei der Auswahl einer 24h-Betreuungskraft spielen Zuverlässigkeit und Qualifikation eine große Rolle. Achten Sie auf Anbieter oder Agenturen, die transparente Verträge, Versicherungsschutz sowie faire Arbeitsbedingungen garantieren. Studien zeigen, dass die größte Unzufriedenheit häufig auf Kommunikationsprobleme zurückgeht – insbesondere mangelhafte Sprachkenntnisse. Deshalb sollte die Betreuerin über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen und einfühlsam sein. Erfahrung und Einfühlungsvermögen sind entscheidend, damit sich der Senior verstanden und sicher fühlt.
Fazit: Die 24h häusliche Betreuung ermöglicht es Senioren, die bestmögliche Pflege und Gesellschaft direkt zu Hause zu erhalten. Sie vereint individuelle Betreuung, Komfort und Sicherheit in einem Modell. Durch intensive Einzelbetreuung kann die Lebensqualität deutlich gesteigert werden. Die häusliche Umgebung, die abwechslungsreichen Alltagshilfen und der persönliche Kontakt machen sie zu einer beliebten und sinnvollen Alternative zum Pflegeheim.
Viele Senioren wünschen sich, im Alter in den vertrauten eigenen vier Wänden versorgt zu werden. Bereits 2017 gab eine Studie an, dass beinahe 90 % der Pflegebedürftigen bevorzugen, zu Hause gepflegt zu werden. Die sogenannte 24-Stunden-Betreuung macht genau dies möglich: Eine Betreuungskraft zieht in den Haushalt ein und ist so rund um die Uhr vor Ort. Dieses Modell entlastet Angehörige und gilt als günstige Alternative zum Pflegeheim. Tatsächlich möchten laut VdK-Studie über 85 % der Betroffenen unbedingt zu Hause bleiben, wenn die Betreuung in den eigenen vier Wänden gewährleistet ist.
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In den eigenen vier Wänden zu bleiben, bedeutet für ältere Menschen Sicherheit und Geborgenheit. Die gewohnte Umgebung mit vertrauten Möbeln und Erinnerungsstücken vermittelt ein Gefühl von Wohlbefinden. Gleichzeitig bleiben durch den Kontakt zu Nachbarn, Freunden und Familie wichtige soziale Bindungen erhalten – ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität. Eine einfühlsame 24h-Betreuungskraft unterstützt den Senioren in seinem Alltag, zum Beispiel bei Spaziergängen im Grünen oder gemeinsamen Aktivitäten. So entsteht eine individuelle und herzliche Begleitung, die den Alltag bereichert und soziale Isolation verhindert.
Vorteile der 24h häuslichen Betreuung
Die 24h-Betreuung im eigenen Heim bietet zahlreiche Vorteile gegenüber einem Umzug ins Pflegeheim. Wichtige Aspekte sind:
- Vertrautes Umfeld: Der Senior bleibt in seiner gewohnten Umgebung mit bekannten Möbeln und Dingen. Das Umfeld bietet Sicherheit und Geborgenheit.
- Soziale Kontakte: Durch die Betreuung zu Hause bleiben Kontakte zu Nachbarn und Familie bestehen, ohne starre Besuchszeiten. Pflegebedürftige fühlen sich so weiterhin als Teil ihres sozialen Netzwerks.
- Individuelle Betreuung: Die Pflege wird flexibel und ganz auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt. Es gibt keine Schichtwechsel oder Massenbetreuung wie im Heim. Die Hilfskraft richtet sich nach den persönlichen Gewohnheiten und Wünschen des Pflegebedürftigen.
- Geringeres Infektionsrisiko: Da weniger fremde Personen im direkten Kontakt sind als in Pflegeeinrichtungen, können Angehörige Infektionen oft besser vermeiden.
- Kostenvorteil: In den eigenen vier Wänden fallen in der Regel niedrigere Kosten an als im Heimplatz. Denn auch Angehörige können sich beteiligen. Zudem übernimmt die Pflegekasse finanzielle Leistungen wie Pflegesachleistungen und Pflegegeld, die die häusliche Pflege unterstützen.
Leistungen und Aufgaben der 24h-Betreuung
Eine 24h-Pflegekraft übernimmt ein breites Spektrum an Pflege- und Betreuungsaufgaben im häuslichen Umfeld. Wichtige Leistungsbereiche sind:
Grundpflege: Unterstützung bei alltäglichen Verrichtungen wie Essen, Trinken, Ankleiden und Körperpflege. Die meisten Betreuungskräfte helfen nachweislich beim Essen/Anziehen (90,2 %) und bei der Körperpflege (84,5 %).
Haushaltsführung: Erledigung von einkaufs- und haushaltsnahen Tätigkeiten wie Einkaufen, Kochen, Putzen und Wäschewaschen. Laut Studie sind bei 87,3 % der Haushalte diese Aufgaben Teil der 24-Stunden-Betreuung.
Aktivierung und Alltagsgestaltung: Gemeinsame Spaziergänge, leichte Übungen, Spiele und Gespräche sorgen für Abwechslung und fördern die Mobilität und Lebensfreude des Seniors. Viele Betroffene geben an, dass die Betreuungskraft „einfach da ist und hilft, bei allem, was anfällt“.
Begleitung und Gesellschaft: Bei Bedarf begleitet die Betreuungskraft den Senior zu Arztbesuchen, Familienfeiern oder kulturellen Veranstaltungen. So bleibt der Alltag abwechslungsreich und der Senior kann trotz Einschränkungen weiter am Familienleben teilhaben.
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Kosten und Finanzierung
Die Kosten für eine 24-Stunden-Betreuung können je nach Modell und Einsatz variieren. Allerdings ist häusliche Pflege häufig deutlich günstiger als ein stationärer Heimplatz. Zudem beteiligt sich die Pflegeversicherung: Anspruch auf Pflegesachleistungen für ambulante Dienste oder Pflegegeld für Angehörige besteht ab Pflegegrad 2. Auch der Entlastungsbetrag kann für zusätzliche Betreuungs- und Alltagsleistungen genutzt werden. Durch diese finanziellen Hilfen reduziert sich der Eigenanteil erheblich. Bei privat organisierten 24h-Betreuungen wird oft direkt mit den Pflegekräften gerechnet, sodass Vermittlungsgebühren oder zusätzliche Agenturkosten entfallen.
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Worauf Sie achten sollten
Bei der Auswahl einer 24h-Betreuungskraft spielen Zuverlässigkeit und Qualifikation eine große Rolle. Achten Sie auf Anbieter oder Agenturen, die transparente Verträge, Versicherungsschutz sowie faire Arbeitsbedingungen garantieren. Studien zeigen, dass die größte Unzufriedenheit häufig auf Kommunikationsprobleme zurückgeht – insbesondere mangelhafte Sprachkenntnisse. Deshalb sollte die Betreuerin über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen und einfühlsam sein. Erfahrung und Einfühlungsvermögen sind entscheidend, damit sich der Senior verstanden und sicher fühlt.
Fazit: Die 24h häusliche Betreuung ermöglicht es Senioren, die bestmögliche Pflege und Gesellschaft direkt zu Hause zu erhalten. Sie vereint individuelle Betreuung, Komfort und Sicherheit in einem Modell. Durch intensive Einzelbetreuung kann die Lebensqualität deutlich gesteigert werden. Die häusliche Umgebung, die abwechslungsreichen Alltagshilfen und der persönliche Kontakt machen sie zu einer beliebten und sinnvollen Alternative zum Pflegeheim.
